Wie erkennt man eine tiefe Venenthrombose? – Symptome

Venenthrombose

Eine tiefe Venenthrombose ist eine sehr ernst zunehmende Erkrankung, die unbehandelt zu einer Lungenembolie führen kann.

Wie erkennen Sie eine tiefe Venenthrombose?

Beim Vorliegen einer tiefen Venenthrombose haben die Patienten zu Beginn meistens ein Spannungsgefühl in den betroffenen Regionen. In vielen Fällen entsteht die tiefe Venenthrombose in im Bereich der Wade. Die meisten Patienten beklagen einen Schmerz, der sich ähnlich wie bei einem Muskelkater anfühlt. Dieser Schmerz nimmt ab, wenn die Beine hochgelagert werden und somit Entlastung finden. Beim Beugen oder Druck des Fußes entstehen Schmerzen in der Wade. Die Durchführung von bestimmten Tests ist ratsam, um die Diagnose zu bekräftigen. Allerdings fehlen diese Symptome zu Beginn bei etwa der Hälfte der Betroffenen.

Der Unterschied zwischen Thrombose und Phlebitis

So kann ein Gerinnsel, dass über mehrere Wochen oder sogar Monate entstanden ist, anfänglich überhaupt keine Beschwerden bereiten. Erst viel später zeichnen sich dann das Vollbild einer tiefen Venenthrombose ab. Oft wird die tiefe Venenthrombose auch mit einer Entzündung der Venen verwechselt. Die Thrombophlebitis zeigt oft ähnliche Symptome, ist aber im akuten Zustand nicht so gefährlich sind, wie eine tiefe Venenthrombose. Wogegen die Phlebitis nur kurze Venensegmente betrifft, liegt bei der tiefen Venenthrombose ein Gefäßverschluss vor.

Eine tiefe Venenthrombose lässt sich daran erkennen, dass das betroffene Bein von einer bläulichen Verfärbung durchzogen wird. Hinzukommt ein starker Druckschmerz, begleitet von einer Schwellung, die auch beim Hochlegen nicht verschwindet. Oft sind aber auch diese Symptome beim Patienten nicht oder nur wenig vorhanden. Um tatsächlich eine Diagnose zu sichern, müssen Röntgenuntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen und auch bestimmte Bluttests durchgeführt werden.

Verschiedene Faktoren, die das Risiko einer Venenthrombose erhöhen

Patienten, die im Krankenhaus oder auch zu Hause strenge Bettruhe einhalten müssen, sind durch die verminderte Durchblutung eher davon betroffen eine Thrombose zu bekommen. Das gleiche gilt für Patienten mit Blutgerinnungsstörungen oder nach einer größeren Operation. Mit bestimmend für eine Entstehung einer tiefen Venenthrombose ist auch das Alter, die Familienanamnese und bestimmte Vorerkrankungen. Schwangerschaften, die Einnahme von hormonellen Medikamenten, sowie Adipositas und Rauchen können auch Indikatoren für eine tiefe Venenthrombose sein. Die Behandlung erfolgt im Krankenhaus und dauert ein paar Tage. Dazu werden Medikamente

eingesetzt, die auch zur Vorbeugung oft angewandt werden. Die Heparin haltigen Medikamente lösen das Gerinnsel nach und nach auf. Wer die Medikamente nicht verträgt oder aus anderen Gründen nicht nehmen darf, der kann einen kleinen Metallfilter in die Vena Cava oberhalb der Niere gesetzt bekommen. Der Filter verhindert, dass das Blutgerinnsel beim Lösen in die Lunge gelangt. Somit wird einer gefährlichen Lungenembolie auch vorgebeugt.

Um eine tiefe Venenthrombose zu vermeiden kann einiges prophylaktisch getan werden:

  • Übergewicht abbauen
  • Tägliche Bewegung
  • Kein Nikotin und Alkohol
  • Ausreichend Trinken
  • Bei Bedarf Stützstrumpfhosen

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