Furunkel im Gesicht: Wie werden sie behandelt?

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Furunkel – was ist das?

Unter einem Furunkel versteht man eine Hautentzündung , die durch Bakterien verursacht wurde.
In der Regel sieht ein solches Furunkel wie ein mit Eiter gefüllter Pickel aus.

Krankheitsverlauf eines Furunkel

Die Entstehung eines Furunkels im Gesicht beginnt mit einer deutlichen Schwellung. In dieser Entzündung sammelt sich Eiter an.
Eine solche Entzündung kann auch mit Fieber einhergehen und ist in der Regel sehr schmerzhaft.

Furunkel treten oftmals im Gesicht oder im Nackenbereich auf. Andere unangenehme, betroffene Stellen sind die Achselhöhlen, Gesäßbereich, Rücken und Oberschenkel.

Auch andere Körperstellen, an denen sich vereinzelte Haare befinden, können betroffen sein.

Furunkel können mitunter auch nebeneinander entstehen und sich zu einem großen Entzündungsgeschehen verbinden. Eine solche Entzündung nennt man dann Karbunkel.

Ärztliche Behandlung notwendig

Bei einem Furunkel im Gesicht ist eine ärztliche Behandlung dringend notwendig.

Bei einer solchen Entzündung im Gesicht besteht die Gefahr einer Infektion im Auge oder im Gehirn, da Bakterien und Pilze über den Blutweg in die betreffenden Organe gelangen können. Dies kann durch ruckartige oder plötzliche Bewegungen ausgelöst werden.

Daher sollten Sie in einem solchen Fall die Bewegung im Gesichtsbereich stark einschränken und möglich nicht reden und breiige Nahrungsmittel zu sich nehmen. Ärzte empfehlen außerdem Bettruhe einzuhalten.

Es gibt Menschen, die häufig mit Furunkeln geplagt sind. Dies kann unter Umständen ein Hinweis auf eine Erkrankung im Körper sein.
Wichtig ist demnach die Grunderkrankung zu erkennen, zu behandeln und dadurch die Entstehung weiterer Entzündungen zu verhindern.

Behandlung eines Furunkel

In der Entstehungsphase eines Furunkel im Gesicht ist in der Regel die Eiterhöhle im Inneren der Schwellung (Abszess) noch nicht ausgebildet. Die entsprungen bilden sich häufig direkt im Gesichts-oder Nackenbereich.
Zu diesem Zeitpunkt können feucht-warme, antiseptische Umschläge beziehungsweise Watteverbände mit Zugabe von Zugsalbe angewendet werden.

Um schwere Folgeschäden zu vermeiden, ist von einem selbstständigen Ausdrücken einer solchen Entzündung dringend abzuraten.

Im weiteren Krankheitsverlauf werden in der Regel Antibiotika in Form von Tabletten oder Saft verschrieben. In Ausnahmefällen kann das Antibiotikum auch als Spritze oder Infusion gegeben werden.

Das Aufschneiden eines Furunkel gehört zu einer Standartbehandlung und erfolgt in der Regel ambulant.
Sie werden zum Zeitpunkt des Eingriffs keinen Schmerz im Gesicht spüren, da die Stelle um die Entzündung im Vorfeld vereist oder betäubt wird. Im Bedarfsfall wird Ihnen der Arzt einen Silikon-oder Stoffstreifen in die Wunde legen, da somit die restliche Eiterflüssigleit sauber nach außen abfließen kann und die Wunde geschlossen ist. Anschließend wird Ihnen der Arzt eine antiseptische Salbe auf die Wunde Aufträgen oder mit einer sterilen Kochsalzlösung spülen. Genäht werden muss die Wunde nicht.

Für die Entstehung eines Furunkel ist oft das gleiche Bakterium verantwortlich. So wird Ihnen ihr Arzt ein passendes Antibiotika verschrieben, welches sehr gut bei Furunkeln wirkt und eine schnelle Heilung verspricht.

In den seltensten Fällen werden einzelne Eiterproben zur Untersuchung an ein Labor geschickt.
Dort kann herausgefunden werden, welches Bakteriums genau verantwortlich ist.
Diese Methode ist dann ratsam, wenn die Entzündung nicht abheilt oder eine Blutvergiftung einzutreten droht.
Im Labor kann eine genaue Bestimmung erfolgen und daraus resultierend kann der Arzt das genau passende Antibiotika verschreiben.

Begünstigende Faktoren zur Entstehung

Neben mangelnder Hygiene und zu engen, scheuernden Kleidungsstücken kann ein Furunkel auch krankheitsbedingten Ursachen haben.
Durch heiße Temperaturen im Sommer werden die Entzündungen ebenfalls begünstigt.
Besonders häufig sind Menschen betroffen, die unter einem geschwächten Immunsystems leiden. Anfällig sind insbesondere Patienten mit Diabetes Mellitus und jede Art von Krebskrankheiten.
Aber auch gesunde Menschen können betroffen sein. Häufig treten die Furunkel im Gesicht bei jungen, Heranwachsenden Männern auf.

Furunkel im Gesicht – Das Wichtigste nochmal in Kürze:

  • Bei Furunkel im Gesichtsbereich Arzt umgehend aufsuchen
  • kein Ausdrücken
  • hastige Bewegungen vermeiden
  • auf Hygiene, zu enge Kleidung achten

Was bedeutet Gesundheitspflege?

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Gesundheits- und Krankenpfleger ist ein Beruf bei dem tatsächlich von Berufung gesprochen werden kann. Menschen, die diesen Beruf ergreifen, müssen verantwortungsvoll, empathisch und eine gute Portion soziales Arrangement mitbringen. Die Voraussetzung den Beruf des Gesundheits- und Krankenpfleger zu erlernen ist neben einer guten mittleren Reife, dass man gerne mit Menschen und im Team arbeitet.

Pflegeberufe mit viel Geschichte

Die Tätigkeiten als Gesundheits- und Krankenpfleger sind vielfältig. Sie unterstützen Menschen, die chronische oder akute Erkrankungen haben. Hilfe bei der täglichen Körperpflege und Beobachtung des Gesundheitszustandes sind die vorwiegenden Aufgaben. Schon im 19. Jahrhundert erkannte Florence Nightingale, dass die Pflege eines Menschen ein hohes Gut ist und sorgte mit ihren unermüdlichen Einsatz dafür, dass es den Beruf der Krankenschwester gab. Diese Berufsbezeichnung gab es noch bis das vierte Krankenpflegegesetz ab 1. Januar 2004 in Kraft trat. Seitdem gibt es die Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpfleger. Der Grund hierfür ist, dass die Gesundheit im Vordergrund steht und diese Berufsgruppe alles möglich machen muss, um diese auch zu erhalten. Kommt es zur Erkrankungen, sollte alles dafür getan werden, dass diese sich nicht verschlimmert und schnell wieder ausheilt.

Zu wem passt dieser Beruf?

Impulse, weshalb dieser Beruf zu Ihnen passen könnte, sind die Vielseitigkeit, Teamarbeit und die guten Aufstiegschancen. Es gibt kaum einen facettenreicheren Beruf, als Gesundheits- und Krankenpfleger. Wer diesen Beruf ergreift kann sicher sein, dass dieser Beruf keine Langeweile aufkommen lässt. Täglich wird es neue Herausforderungen geben, die unterschiedliche Aufgaben fordern. Soziales Zusammenspiel, medizinische Therapien und pflegerische Interaktionen erfordern, dass Sie mit anderen Berufsgruppen eng zusammenarbeiten. Fachärzte, Psychologen, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten werden mit dem Gesundheits- und Krankenpfleger Pflegepläne aufstellen, die immer wieder nach den Bedürfnissen des Patienten angepasst werden müssen. Nicht zuletzt ist es der Patient, der mit Ihnen gemeinsam an seiner Gesundheit arbeitet. Teamwork gilt als unerlässlich und elementar, um erfolgreich diesen Beruf auszuüben.

Was muss man als Gesundheitspfleger mitbringen?

Um den Beruf des Gesundheits- und Krankenpfleger zu erlernen ist ein mittlerer Bildungsabschluss nötig. Aber auch Hauptschüler können den Beruf erlernen. Durch die schulische Weiterbildung in einer Berufsfachschule für Gesundheitsberufe, durch eine vorherige mindestens zweijährige Ausbildung oder durch die einjährige Krankenpflegerhelferausbildung bzw. Altenpflegerhelferausbildung kann die Tür zu dieser Ausbildung geöffnet werden. Eine starke Persönlichkeit mit Empathie, Geduld und Verantwortungsbewusstsein sind eben so wichtig, wie die der Umgang mit Patienten, die Schmerzen haben und sich in Notfallsituationen befinden. Die Fähigkeit auch in hektischen Momenten den Überblick nicht zu verlieren ist ein weiteres Must-have, dass Sie mitbringen sollten. Der Umgang mit Blut und anderen Ausscheidungen muss ebenfalls berücksichtigt werden.

Sehr gute Aufstiegschancen

Die Weiterbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger sind gut. Nach einigen Jahren Berufserfahrung kann ein Gesundheits- und Krankenpfleger sich spezifisch zu einem Fachpfleger ausbilden lassen. Ja nach Interessen und Fähigkeiten kann der Fachpfleger oder der Fachwirt absolviert werden:

  • OP-Pfleger
  • Fachkrankenpfleger Psychiatrie
  • Fachkrankenpfleger Geronto
  • Fachkrankenpfleger Onkologie
  • Fachkrankenpfleger Hygiene
  • Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswese
  • Fachwirt in der Alten- und Krankenpflege
  • Wundmanager
  • Qualitätsmanager im Gesundheitswesen

Wer über Abitur oder Fachabitur verfügt, kann zusätzlich noch an der Hochschule oder Universität diverse Studiengänge absolvieren.

Nach vielen Berufsjahren und mit sehr guten Noten kann dies unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Abitur möglich sein.

Angefangen von Pflegemanagement, Pflegewissenschaften oder Pflegepädagogik bis hin zum Medizinstudium ist vieles möglich und liegt letztendlich an den Fähigkeiten des einzelnen.