Was bedeutet Gesundheitspflege?

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Gesundheits- und Krankenpfleger ist ein Beruf bei dem tatsächlich von Berufung gesprochen werden kann. Menschen, die diesen Beruf ergreifen, müssen verantwortungsvoll, empathisch und eine gute Portion soziales Arrangement mitbringen. Die Voraussetzung den Beruf des Gesundheits- und Krankenpfleger zu erlernen ist neben einer guten mittleren Reife, dass man gerne mit Menschen und im Team arbeitet.

Pflegeberufe mit viel Geschichte

Die Tätigkeiten als Gesundheits- und Krankenpfleger sind vielfältig. Sie unterstützen Menschen, die chronische oder akute Erkrankungen haben. Hilfe bei der täglichen Körperpflege und Beobachtung des Gesundheitszustandes sind die vorwiegenden Aufgaben. Schon im 19. Jahrhundert erkannte Florence Nightingale, dass die Pflege eines Menschen ein hohes Gut ist und sorgte mit ihren unermüdlichen Einsatz dafür, dass es den Beruf der Krankenschwester gab. Diese Berufsbezeichnung gab es noch bis das vierte Krankenpflegegesetz ab 1. Januar 2004 in Kraft trat. Seitdem gibt es die Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpfleger. Der Grund hierfür ist, dass die Gesundheit im Vordergrund steht und diese Berufsgruppe alles möglich machen muss, um diese auch zu erhalten. Kommt es zur Erkrankungen, sollte alles dafür getan werden, dass diese sich nicht verschlimmert und schnell wieder ausheilt.

Zu wem passt dieser Beruf?

Impulse, weshalb dieser Beruf zu Ihnen passen könnte, sind die Vielseitigkeit, Teamarbeit und die guten Aufstiegschancen. Es gibt kaum einen facettenreicheren Beruf, als Gesundheits- und Krankenpfleger. Wer diesen Beruf ergreift kann sicher sein, dass dieser Beruf keine Langeweile aufkommen lässt. Täglich wird es neue Herausforderungen geben, die unterschiedliche Aufgaben fordern. Soziales Zusammenspiel, medizinische Therapien und pflegerische Interaktionen erfordern, dass Sie mit anderen Berufsgruppen eng zusammenarbeiten. Fachärzte, Psychologen, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten werden mit dem Gesundheits- und Krankenpfleger Pflegepläne aufstellen, die immer wieder nach den Bedürfnissen des Patienten angepasst werden müssen. Nicht zuletzt ist es der Patient, der mit Ihnen gemeinsam an seiner Gesundheit arbeitet. Teamwork gilt als unerlässlich und elementar, um erfolgreich diesen Beruf auszuüben.

Was muss man als Gesundheitspfleger mitbringen?

Um den Beruf des Gesundheits- und Krankenpfleger zu erlernen ist ein mittlerer Bildungsabschluss nötig. Aber auch Hauptschüler können den Beruf erlernen. Durch die schulische Weiterbildung in einer Berufsfachschule für Gesundheitsberufe, durch eine vorherige mindestens zweijährige Ausbildung oder durch die einjährige Krankenpflegerhelferausbildung bzw. Altenpflegerhelferausbildung kann die Tür zu dieser Ausbildung geöffnet werden. Eine starke Persönlichkeit mit Empathie, Geduld und Verantwortungsbewusstsein sind eben so wichtig, wie die der Umgang mit Patienten, die Schmerzen haben und sich in Notfallsituationen befinden. Die Fähigkeit auch in hektischen Momenten den Überblick nicht zu verlieren ist ein weiteres Must-have, dass Sie mitbringen sollten. Der Umgang mit Blut und anderen Ausscheidungen muss ebenfalls berücksichtigt werden.

Sehr gute Aufstiegschancen

Die Weiterbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger sind gut. Nach einigen Jahren Berufserfahrung kann ein Gesundheits- und Krankenpfleger sich spezifisch zu einem Fachpfleger ausbilden lassen. Ja nach Interessen und Fähigkeiten kann der Fachpfleger oder der Fachwirt absolviert werden:

  • OP-Pfleger
  • Fachkrankenpfleger Psychiatrie
  • Fachkrankenpfleger Geronto
  • Fachkrankenpfleger Onkologie
  • Fachkrankenpfleger Hygiene
  • Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswese
  • Fachwirt in der Alten- und Krankenpflege
  • Wundmanager
  • Qualitätsmanager im Gesundheitswesen

Wer über Abitur oder Fachabitur verfügt, kann zusätzlich noch an der Hochschule oder Universität diverse Studiengänge absolvieren.

Nach vielen Berufsjahren und mit sehr guten Noten kann dies unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Abitur möglich sein.

Angefangen von Pflegemanagement, Pflegewissenschaften oder Pflegepädagogik bis hin zum Medizinstudium ist vieles möglich und liegt letztendlich an den Fähigkeiten des einzelnen.