Wie behandelt man einen eingewachsenen Zehennagel?

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Eingewachsene Zehennägel kommen häufiger vor als man denkt. Die Behandlung sieht unterschiedlich aus. Das richtet sich nach dem Schweregrad. Sie können es selber behandeln oder ein Arzt muss zurate gezogen werden.

Wie sehen nun die einzelnen Behandlungen aus?

Das ist nicht mit einem Satz erklärt und eine Behandlung richtet sich immer nach dem Schweregrad. Aber egal wie eine Behandlung aussieht, sie muss äußerst steril und sauber durchgeführt werden.

Zuerst sollte das “gute alte Fußbad” eingesetzt werden. Das Wasser sollte lauwarm sein und ein wenig Seife enthalten. Das Fußbad sollte so eine viertel Stunde dauern. Die eingewachsene Haut wird so aufgeweicht und kann sich so leicht wegschieben lassen.

Nachdem das Fußbad beendet ist, müssen Sie den Fuß vorsichtig aber gut abtrocknen. Nun kommen Creme & Co. zum Einsatz.

Tinkturen und Gels lindern die Schmerzen und sorgen dafür, das einer Infektion vorgebeugt wird. Aber beachten Sie auch hier bitten, dass Sie vorsichtig zu Werke gehen. Viel hilft nicht immer viel.

Achten Sie auch darauf, dass der Zeh nebenan nicht gedrückt wird. Sie können einen kleinen Schaumstoffkeil dazwischen legen und fixieren.

Wie sieht nun eine Behandlung im einzelnen aus?

Damit ein Fußbad auch erfolgreich sein soll, müssen Sie folgendermaßen vorgehen:

Es gehören auch noch die verschiedensten “Werkzeuge” dazu um erfolgreich zu sein.

  1. Legen Sie sich bitte vor jedem Fußbad eine Nagelschere, eine Nagelzange, Wattestäbchen, Nagelfeile, Pinzette, Tamponaden, die entsprechende desinfizierende Salbe und Verbandsmaterial bereit.
  2. Beachten Sie bitte, dass auch dieses Werkzeug gereinigt werden muss. Eine Entzündung durch einen eingewachsenen Zehennagel ist eben nicht zu unterschätzen. Nach circa 20 Minuten ist die Haut um den eingewachsenen Nagel aufgeweicht. Erst so kann die Behandlung durchgeführt werden.
  3. Der eingewachsene Nagel kann endlich vorsichtig angehoben werden. Erst so können Sie den Nagel zurechtschneiden. Ist der Nagel stärker eingewachsen, als Sie dachten, dann sollten Sie die Haut etwas wegschneiden. Sie ist ja nun weich und es tut so nicht weh.

Wie sieht die weitere Vorgehensweise aus?

Erst einmal sollten Sie die wunde Stelle zart behandeln mit Tinkturen und Cremes. Legen Sie den Fuß etwas hoch. Nur so kann die entzündete Stelle zur Ruhe kommen.

Arbeiten Sie auch mit Nagelspangen, Zugpflaster oder kleinen Kunststoffschienen. Die Nagelspangen werden erst dann eingesetzt, wenn es nicht mehr anders geht. Die Spangen werden an beiden Nagelrändern eingehakt und so kann der eingewachsene Nagel hochgezogen werden.

Durch die Zugpflaster kann die Haut vom eingewachsenen Nagel fortgezogen werden. Zum Ende einer Behandlung sollten Sie nun eine Kunststoffschiene einsetzen. Sie sorgt für den richtigen Abstand zwischen Haut und Nagel. Bei dieser Anwendung wird einfach die Schiene über den Nagelrand geschoben.

Wie kann man vermeiden, dass ein Zehennagel wieder einwächst?

Punkt eins ist hier das richtige Schneiden der Fußnägel. Sie sollten immer gerade geschnitten werden. So können Zehennägel überhaupt nicht einwachsen. Trage Sie nicht zu enges Schuhwerk und es sollte atmungsaktiv sein. Achten Sie auf äußerste Sauberkeit ihrer Füße.

Zusammenfassen kann man sagen:

  • Ein eingewachsene Zehennagel kann mit einem Fußbad gut behandelt werden.
  • Achten Sie auf äußerste Sauberkeit bei der Behandlung
  • Beugen Sie ausreichend vor

Sind Blutverdünner gefährlich? Nebenwirkungen & Risiken

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<h2″>Blutverdünner – harmlos oder nicht?

Blutverdünnungsmittel sind insbesondere für Patienten wichtig, die unter einer Hemmung der Gerinnungsfähigkeit des Blutes leiden. Wer unter dieser Störung leidet, der kann möglicherweise einen Schlaganfall, Herzinfarkt oder eine Thrombose bis hin zur gefürchteter Lungenembolie bekommen.

Um die Gefahr einer Blutgerinnung zu vermeiden, verschreiben viele Ärzte Blutverdünnungsmittel. Es gibt eine Vielzahl an Medikamenten, die auf dem Markt zur Verfügung stehen. Welches am besten für den Patienten geeignet ist, hängt von vielen Faktoren ab. Blutwerte wie der International Normalized Ratio, kurz INR-Wert oder der Quick-Wert geben Auskunft, ob Handlungsbedarf besteht.

Sind diese Werte erhöht, wird der Arzt in der Regel ein blutverdünnendes Mittel verschreiben. Die Blutverdünner sollen dann die Gerinnung des Blutes minimieren. Dies geschieht unter anderem dadurch, dass das Vitamin K-Recycling gehemmt wird. Das Ausbremsen hilft dem Blut flüssiger zu werden und soll somit die gefährlichen Erkrankungen verhindern.

Dennoch sind Blutverdünner keineswegs als harmlos einzustufen. Der Patient muss im alltäglichen Leben vieles beachten, wenn er blutverdünnende Medikamente in regelmäßiger Dosierung zu sich nimmt. Mediziner und Wissenschaftler beschäftigen sich schon seit vielen Jahren mit der Thematik. Viele Fachleute sind zu der Erkenntnis gekommen, dass es nicht in allen Fällen das Allheilmittel ist und viele Ärzte dieses Medikament vorschnell ihren Patienten verschreiben.

Vitamin K ein wichtiger Bestandteil in Sachen Ernährung

Das Vitamin K in der Ernährung spielte viele Jahre eine große Rolle in Sachen Blutgerinnung. Stand das Vitamin doch in Verruf, mit verantwortlich für die Blutgerinnung zu sein. So war es nicht ungewöhnlich, dass Patienten mit erhöhten INR-Werten oder Quick-Werten auf Gemüse mit Vitamin K gänzlich verzichten mussten. Heute weiß die Wissenschaft inzwischen, dass es zwei Arten des Vitamin K gibt. Das Vitamin K1 und das Vitamin K2 haben unterschiedliche Funktionen und können durch Gerinnungshemmende Arznei an ihrer lebensnotwendigen Wirkung verlieren.

So sorgt das Vitamin K1 dafür, dass bestimmte Proteine, die sogenannten GLA-Proteine in der Leber anregt werden, um das Vitamin K2 zu aktivieren. Diese GLA Proteine sind wichtig, um beispielsweise Kalzium dahin zu transportieren, wo es für den Körper von elementarer Bedeutung ist.

Nervenzellen werden durch das GLA-Protein vor dem Absterben geschützt und sogar Tumorzellen gehemmt. Entzündungen im Körper können gesenkt werden und die Schleimhaut des Darms wird geschützt. Die körpereigenen Funktionen können durch die regelmäßige Einnahme von Blutverdünnungsmitteln erheblich gestört werden und es können andere Erkrankungen wie Diabetes, Alzheimer, Krebs oder entzündliche Veränderungen im Körper auftreten.

Die Ausbremsung durch das Weglassen des wichtigen Vitamins würde dem Patienten also mehr Schaden, als Nutzen bringen. Gerade deshalb, weil das Vitamin K1 einerseits zwar die Blutgerinnung fördert, aber auch dem Blut hilft, es zu verdünnen, ist es ein wichtiger Bestandteil für den Körper. Das Weglassen von Lebensmitteln mit Vitamin K würde eine Störung des Vitamin K-Recycling herbeiführen, die dem Patienten auf Dauer noch mehr Erkrankungen einbringt.

Was kann ein Patient dazu beitragen, dass sich die Gerinnungswerte zum positiven verbessern?

Der Patient kann durch bestimmte Verhaltensweisen sicherlich einiges dazu beitragen, seine Quick- und INR-Werte deutlich zu verbessern. Das regelmäßige Besuchen des Arztes ist genauso wichtig, wie eine Umstellung der Lebensgewohnheiten. Diese sollten von dem Arzt des Vertrauens in jedem Fall unterstützt werden und das nicht nur mit der Vergabe des Medikaments.

Durch das Ändern von liebgewonnen Gewohnheiten, kann der Patient zusammen mit seinem Arzt eine Reduzierung oder sogar Absetzung der blutverdünnenden Mittel erreichen. Wer täglich Sport treibt und seine Ernährung auf viel Obst, Gemüse und Salat umstellt, leistet einen immens großen Beitrag zur eigenen Gesundheit. Stressabbau und der Verzicht auf bestimmte Kohlenhydrate, wie Zucker und Getreide, tragen weiter zu einer gesunden Lebensweise bei.

Natürlich gibt es Patienten, die auf das lebenswichtige Medikament durch chronische Erkrankungen nicht verzichten können. Hier ist eine Kombination aus dem Medikament, aber auch einer sehr gesunden Lebensweise umso wichtiger, um gravierende Nebenwirkungen dauerhaft auszuschließen.

Das wichtigste in Kürze:

Wer blutverdünnende Medikamente nimmt, sollte deshalb unbedingt darauf achten:

  • Täglich mindestens zweimal Gemüse und Salat zu sich zu nehmen, auch Vitamin K, damit die Vitamin K-Recycling nicht gestört wird, diese Störung können Krankheiten wie Krebs, Alzheimer und Diabetes begünstigen.
  • Schlaf und Entspannungsübungen, da Stress dauerhaft die Gefäße angreift.
  • Nach Absprache mit dem Arzt können Nahrungsergänzungsmittel, wie Vitamin K2 in täglichen Dosen eingenommen werden.
  • Kohlenhydrate in Form von Zucker, Nudeln, Brot oder Reis vermeiden, bzw. nur in geringen Portionen.
  • Statt das tägliche Salz zum Würzen der Speisen, sollten Kräuter und Gewürze verwendet werden.

Wie erkennt man Genitalherpes?

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Genitalherpes wird durch Herpesviren verursacht und ist eine Infektions- beziehungsweise Geschlechtskrankheit. Wie allerdings erkennt man die Krankheit?

Die ersten Symptome von Genitalherpes

Hat man sich mit Genitalherpes angesteckt, dann treten nach rund 3 bis 14 Tagen die ersten Symptome auf. Der Fachmann spricht dabei von der Akutphase, die schmerzhafte Bläschen im Genitalbereich mit sich bringt. Diese treten also rund um die Scheide beziehungsweise den Penis auf und können auch jucken und brennen. Nach einigen Tagen platzen die Bläschen auf und “verwandeln” sich in kleine Geschwüre. In seltenen Fällen können auch Muskelschmerzen, Fieber, Schwierigkeiten beim Urinieren, Kopfschmerzen und Lymphknotenschwellungen dazukommen. Nach ca. drei Wochen geht die Akutphase zu Ende und die Geschwüre bilden sich zurück.

Oft wird Genitalherpes nicht als solches erkannt

Ein Problem der Infektionskrankheit ist, dass sich die Symptome nicht immer gleich stark ausbreiten. Manchmal sind die Schmerzen unerträglich, manchmal wiederum wird es gar nicht bemerkt. Das liegt daran, weil die Bläschen auch mal am Gesäß oder auf den Oberschenkeln auftreten können. Somit bringt man die Beschwerden erst gar nicht mit Genitalherpes in Verbindung.

Die Geschlechtskrankheit bleibt für immer im Körper

Genitalherpes kann man mit Medikamenten behandeln, allerdings bleibt das Virus für immer im Körper und kann nicht besiegt werden. Im Prinzip kann es nach der Infektion jederzeit wieder zu den genannten Symptomen kommen, dann allerdings in der Regel deutlich schwächer. Außerdem sinkt die Wahrscheinlichkeit mit zunehmenden Alter. Im Durchschnitt wird die Krankheit bei Betroffenen mindestens einmal im Jahr aktiv, in schlimmeren Fällen kommt es ca. alle zwei Monate zu den Bläschen. Man kann aber auch Glück haben und der Virus “schläft” mehrere Jahre lang. Eine Behandlung ist nach der Akutphase meist nicht notwendig, die Beschwerden halten sich nämlich in Grenzen und die Abheilung erfolgt von alleine. Bei zu starken Schmerzen sollte man aber natürlich einen Arzt aufsuchen.

Genitalherpes in der Zusammenfassung

  • die Krankheit erkannt man an schmerzhaften Bläschen im Genitalbereich
  • der Virus bleibt ein Leben lang im Körper
  • übertragen wird Genitalherpes durch engen Hautkontakt (wie ungeschützter Geschlechtsverkehr)

Welche Krankheiten kann man im Urin feststellen?

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Über den Urin lassen sich verschiedene Krankheiten identifizieren.
So kann es vorkommen, dass man bei einem Arzt einen Urintest machen muss, damit Hinweise auf mögliche Erkrankungen gefunden werden können.

Urin – ein Ausscheidungsprodukt des Körpers

Der Urin erfüllt mehrere wichtige Aufgaben in unserem Körper. Der Wasserhaushalt wird über die Urinabgabe reguliert. Außerdem kommt es zu einer Entgiftung, durch die Ausscheidung von giftigen Substanzen und Chemikalien. Eng verbunden mit dem Urin ist dabei das Nieren- und das Harnsystem. So können über Urintests Rückschlüsse über die Funktionsfähigkeit der Nieren oder über den Gesundheitszustand des Harnsystems getroffen werden.

Mögliche Krankheitsindizien bereits über äußere Merkmale

Bereits Farbe, Geruch und Urinmenge können wichtige Indizien für den Gesundheitszustand sein. Besonders dunkler Urin, in sehr geringen Mengen, zeigt an, dass der Wasserhaushalt zu gering ist. Auch eine mangelnde Nierenfunktionsfähigkeit kann die Ursache hierfür sein. Trüber flockiger Urin kann auf eine Harnwegsinfektion hindeuten. Auch Blut im Urin ist möglich und muss umgehend weiter untersucht werden.

Verschiedene Testverfahren zur Erkennung von Krankheiten

Für eine genauere Untersuchung eignen sich Untersuchungen mit Teststreifen oder im Labor.
Mit einem Urin-Schnelltest können eine Vielzahl von Parametern überprüft werden. Dazu zählt der Haushalt von Proteinen, Zucker, Nitrit, aber auch der Säuregrad und der Status von roten sowie weißen Blutkörperchen.

Der pH-Wert eignet sich für die Risikoeinschätzung von Harnsteinbildungen. Ein alkalischer pH-Wert zeigt zudem an, dass möglicherweise eine bakterielle Infektion der Harnwege gegeben ist.

Rückschlüsse über den Zuckerhaushalt sind vor allem beim Erkennen und Einschätzen von Erkrankungen wie Diabetes nützlich und lassen sich ebenfalls über den Schnelltest ziehen.

Neben dem Urin-Schnelltest, kann auch der Urin-Status begutachtet werden. Die Analyse von Cholesterin-Kristallen kann auf erhöhte Cholesterinwert hinweisen. Zylinder, also verklebte Strukturen aus den Nierenkanälen, deuten auf Krankheiten wie eine Nierenbeckenentzündung hin.

Das Anlegen einer Urinkultur, in einer Kulturschale, führt zur Vermehrung von Bakterien und Pilzen. Somit lässt sich anhand der wachsenden Kulturen überprüfen, ob der Körper mit Krankheitserregern befallen ist. Erkannt werden können so Harnwegsinfektionen, die mit einem spezifischen Antibiotikum behandelt werden.

Ein weiterer Test ist der 24-Stunden-Sammelurin. So lässt sich bewerten, welche Substanzen in welchem Maß ausgeschieden werden. Nierenerkrankungen und sogar Karzinome lassen sich so identifizieren. Aber auch Diabetes, Herzschwäche und Entzündungen in den Harnwegen.

Urintests helfen bei der Überprüfung von:

  • Krankheitserregern
  • Nieren-und Harnwegserkrankungen
  • Diabetes
  • Cholesterinspiegel